Generation Alpha, Mädchen mit Tablet und Roboter

Generation Alpha demnächst im Ausbildungsbetrieb – ein Blick in die nahe Zukunft

 

Ab Herbst 2025 werden die ersten Jugendlichen der sog. Generation Alpha (geboren ab ca. 2010) als Auszubildende in die Betriebe kommen. Es lohnt sich schon jetzt, einen Blick darauf zu werfen, wie diese Generation „tickt“. Gen Alpha – Was kommt auf Ausbildungsbetriebe zu?

1. Wer ist Generation Alpha?

Generation Alpha ist die erste Generation, die vollständig im digitalen Zeitalter aufwächst. Mit Smartphones, Sprachassistenten, KI, Algorithmen, Video-Learning und globaler Vernetzung von Geburt an. Ihre Eltern gehören oft zur Generation Y, die viel Wert auf Bildung, Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance legt – Werte, die sie weitergeben. Gen Alpha – was kommt auf Ausbildungsbetriebe zu?

2. Wie tickt Generation Alpha?

Hier einige typische Merkmale (basierend auf aktuellen Studien und Trends). Wer mehr darüber lesen will, kann dies bei Simon Schnetzer :

  • Digital Natives 2.0: Noch stärker als Gen Z leben sie „online first“. Informationen, Lernen und Kommunikation laufen primär digital ab.
  • Hohe Erwartung an Individualisierung: Sie kennen maßgeschneiderte Inhalte von Netflix, Spotify & Co. und übertragen diesen Anspruch auch auf Schule, Arbeit und Lernen.
  • Klimabewusst und werteorientiert: Soziales und ökologisches Engagement spielen eine große Rolle. Unternehmen müssen Haltung zeigen.
  • Schnelle Informationsverarbeitung, aber geringere Aufmerksamkeitsspanne: Kurze, visuelle Lernimpulse funktionieren oft besser als lange Texte.
  • Starke Orientierung an Vorbildern und Feedback: Sie sind an „Likes“ gewöhnt und brauchen regelmäßig Bestätigung und klare Rückmeldung.
  • Hybrides Denken: Für sie ist die Trennung zwischen analog und digital kaum noch relevant – beides muss integriert funktionieren.

3. Was bedeutet das für Ausbildungsbetriebe?

Gen Alpha – Was kommt da auf Ausbildungsbetriebe zu? Die Anforderungen an die betriebliche Ausbildung werden sich verändern. Wir haben zentrale Aspekte zusammengefasst:

✅ Digitalisierung der Ausbildung

  • Lernmaterialien digital und mobil verfügbar machen (z. B. über Apps, Lernplattformen, AR/VR-Elemente).
  • Interaktive Lernformen einführen (z.B. mittels Gamification, Quiz-Formate, Simulationen)

✅ Feedbackkultur stärken

  • Regelmäßige, wertschätzende Rückmeldungen geben – nicht nur einmal im Jahr.
  • Peer-Learning und Mentoring fördern.

✅ Flexibilität & Individualisierung

  • Ausbildungspläne individueller gestalten, wo möglich.
  • Wahlmöglichkeiten bei Projekten, Lernwegen und Einsätzen bieten.

✅ Werteorientierte Kommunikation

  • Transparenz, Nachhaltigkeit und Sinnvermittlung werden entscheidend.
  • Zeigen, wofür das Unternehmen steht und welchen gesellschaftlichen Beitrag es leistet.

✅ Digitale und soziale Kompetenzen gleichwertig fördern

  • Soft Skills wie Teamfähigkeit, Selbstorganisation und Empathie sind genauso wichtig wie technische Fähigkeiten.
  • Medienkompetenz gezielt aufbauen, denn trotz Digitalaffinität fehlt oft der kritische Umgang mit Informationen.

📢 Fazit:

Die Generation Alpha wird die an der Ausbildung beteiligten Personen herausfordern, aber auch bereichern. Wenn wir jetzt beginnen, Strukturen anzupassen, digitale Kompetenzen auszubauen und unsere Feedback- und Lernkultur weiterzuentwickeln, sind wir gut vorbereitet auf die Auszubildenden der Zukunft.

Auch in unserem Skript findest du Informationen, mit welchen Ausbildungsmethoden bzw. -medien du diese neue Generation “anpacken” kannst. Hier im Online-Shop.